Prüfprotokolle und Werkstoffauswahl
Geräte für das Ohr sind Schweiß, Hautfett und kontinuierlichen Druckbelastungen ausgesetzt. Kunststoffe minderer Güte verspröden unter diesen Bedingungen rasch. Deshalb setzt die Konstruktion auf ABS-Polymer für das äußere Gehäuse und medizinisches Silikon für die Ohrpassstücke. Beide Werkstoffe werden auf Hautverträglichkeit und mechanische Dauerbelastung geprüft.
Die Werkstoffe im Dauereinsatz
ABS-Polymer widersteht Stößen und schützt die interne Elektronik vor Schlageinwirkungen. Silikonaufsätze müssen flexibel bleiben, ohne bei Körpertemperatur Weichmacher abzusondern.
- Qualitätsprüfung: Vor dem Versand durchläuft jedes Gerät einen Akustiktest in einer Messbox, um den Klirrfaktor und das Eigenrauschen zu messen.
- Rückverfolgbarkeit: Die verwendeten Rohstoffe, insbesondere der Edelstahl 304 für Pflegewerkzeuge, verfügen über Materialzertifikate bezüglich Korrosionsbeständigkeit.
Bedeutung für die Zuverlässigkeit
Fehlerhafte Passungen oder undichte Gehäusenähte führen zu Pfeifgeräuschen durch akustische Rückkopplung. Nur präzise gefertigte Kanten und formstabile Silikonschirme dichten den Gehörgang kontrolliert ab. Dies garantiert eine gleichmäßige Schallübertragung ohne Frequenzverluste über viele Betriebsmonate hinweg.
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